Erfolgreich Drittmittel einwerben
Der Arbeitsaufwand bei der Antragstellung sollte nicht unterschätzt werden: Es gilt, vorab rechtliche Fragen zu klären und sich mit den einzelnen Kooperationspartnern abzustimmen.

Erfolgreich Drittmittel einwerben

Ob Forschungsinstitution, Start-up oder gemeinnützige Einrichtung: Die Mittelakquise ist ein wichtiger Bestandteil zur Finanzierung von Umweltprojekten. Sie bietet damit Chancen für Natur- und Umweltwissenschaftler/innen.

Text: Stefanie Schweizer

„Drittmittel sind eine wichtige Säule der Verbandsfinanzierung. Damit schaffen wir eine Grundlage für Stellen im Verband. Und je nach Größe des Förderprojekts stellen wir projektbezogen auch weitere Mitarbeitende ein“, erklärt Dr. Gunter Mann, der Präsident des Bundesverbands GebäudeGrün e.V. (BuGG). Schon seit über 25 Jahren setzt er sich mit der Begrünung von Dächern auseinander.

Nach dem Studium an der Universität Tübingen war Gunter Mann zunächst in der Anwendungstechnik, im Marketing und dann als Prokurist bei einem Anbieter für Gründachsysteme tätig. Parallel engagierte er sich bereits viele Jahre ehrenamtlich im Branchenverband als Präsident. Heute steht er dem BuGG mit demselben Amt hauptberuflich vor. Der promovierte Biologe verfügt nicht nur über ein breit gefächertes Netzwerk, sondern über Wissen aus verschiedenen, mitunter vermarktungsorientierten Arbeitsbereichen – was bei der Mittelakquise äußerst hilfreich sein kann, wie sich zeigt.

Denn ab April 2020 erhält der BuGG für zwei Jahre eine Förderung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). „Gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst, der Stadt Essen und der Firma EFTAS wollen wir klären, in welchem Ausmaß das Anpassen an den Klimawandel mithilfe von Dachbegrünung erreicht werden kann und ob weitere Maßnahmen gegen sommerliche Wärmebelastung ergriffen werden müssen“, erklärt Mann.

Was sind Drittmittel?

Mit Mittelakquise ist in der Regel die Einwerbung von Drittmitteln gemeint. Unter dem Ausdruck wird die Finanzierung von Personalkosten, Sachmitteln, Reisen, Publikationen, Tagungen oder Workshops im Rahmen des Projekts verstanden. Das Statistische Bundesamt hingegen verdeutlicht die Nähe der Mittelakquise zur Forschung, indem es auf seiner Webseite Drittmittel als „Förderung von Forschung und Entwicklung sowie wissenschaftlichen Nachwuchs und Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt“ definiert.

Die Vorsilbe „Dritt-“ dient der Unterscheidung von anderen Mitteln, die Hochschulen zur Verfügung stehen. Während der Ausdruck Erstmittel den planmäßigen Etat bezeichnet, den die jeweiligen Institutionen von den Bundesländern als Träger der Hochschulen zugewiesen bekommen, versteht man unter Zweitmitteln Gelder staatlicher oder staatsnaher Einrichtungen. Diese werden jedoch nicht regulär vergeben und sind darüber hinaus an gewisse Vorgaben gebunden.

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Außerdem klar abzugrenzen ist die Drittmittelakquise vom sogenannten Fundraising. Dieses fokussiert sich vor allem auf das Sammeln von Spenden für gemeinnützige Vereine, kulturelle oder kirchliche Zwecke. Fachkräfte, die sich für die Mittelakquise interessieren, tun gut daran, sich über diese Unterschiede klar zu werden, da hinter den einzelnen Begriffen unterschiedliche Vorgehensweisen, Anforderungen und Geldgeber stecken.

Das Einwerben von Drittmitteln hingegen kann für Natur- und Umweltwissenschaftler/innen eine Chance bedeuten. Sie können sich bei öffentlichen und privaten Geldgebern bewerben und somit die eigene Stelle „bauen“. Allerdings gibt es einiges zu beachten – und das meist schon vor der Antragstellung. So müssen beispielsweise rechtliche Fragen der Personalplanung, zum Beispiel wie welche Art der Beschäftigung vorliegen soll, in vielen Fällen vorab geklärt werden.

Darüber hinaus gilt es, neben einem Geldgeber das passende Förderprogramm zu finden sowie einen vollständigen und überzeugenden Antrag zu verfassen. „Sie sollten Ihr Vorhaben möglichst kurz sowie verständlich auf den Punkt bringen und es möglichst einfach und dennoch umfassend konkret darstellen“, empfiehlt Gunter Mann. Außerdem rät er Fachkräften der Natur- und Umweltwissenschaften, den organisatorischen sowie kommunikativen Anteil der Antragsstellung nicht zu unterschätzen. „In der Regel müssen Anträge und deren Inhalte mit Kooperationspartnern und Kollegen/innen abgestimmt werden.“

Absprachen: wichtig und zeitaufwendig

Gerade Fachkräfte der Natur- und Umweltwissenschaften, die sich zum ersten Mal mit der Mittelakquise beschäftigen, sehen sich mit einem für sie unübersichtlichen Bereich konfrontiert. „Man sollte sich schon im Vorfeld ausreichend und rechtzeitig Zeit nehmen. Und sich früh mit den Kooperationspartnern abstimmen. So ein Projektantrag zieht sich über mehrere Wochen, wenn nicht Monate hin. Je mehr Kooperationspartner dabei sind, desto langwieriger ist der Abstimmungsprozess“, berichtet Mann.

Man muss also viel miteinander sprechen bis die finanzielle Unterstützung durch einen Geldgeber in Aussicht stehen kann. Die Mittelakquise zur Stellensicherung ist und bleibt damit auch ein unsicheres Verfahren. Zwar finanziere der Erhalt von Fördermitteln auch einige Stellen im BuGG, bringe aber vor allem neue Arbeits- und Argumentationshilfen für den Verein, neues Fachwissen und Kontakte sowie neue Projektideen, so Mann.

Die Hürden und Herausforderungen der Antragsstellung sind auch Dr. Malte Henrichs bekannt. „Schwierig ist es vor allem, gute Ideen mit aktuellen wissenschaftlichen und mittlerweile auch praxisorientierten Ausschreibungen beziehungsweise Trends übereinander zu bekommen“, meint der Bauingenieur mit dem Schwerpunkt Siedlungshydrologie. Nach dem Studium war er an der Fachhochschule Münster tätig, am Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen, Umwelt. Berufsbegleitend absolvierte er den Master Wasser und Umwelt an der Universität Hannover.

Übersicht potenzieller Förderer
Antragstellerinnen und Antragsteller stehen vor der Herausforderung, den richtigen Projektträger und damit Geldgeber für ihr Vorhaben zu finden. Zur Auswahl stehen für Forschungsprojekte, Verbände, Vereine und Bildungsinstitutionen in der Regel nationale, europäische sowie internationale Förderprogramme. Aber auch Stiftungen können Geldgeber sein. Die folgende Liste nennt einige Beispiele sowie Anlaufstellen, die eine weitere Recherche erleichtern.

Nach seiner Promotion an der Technischen Universität Dresden erhielt er 2016 einen unbefristeten Vertrag an der FH Münster. Im Zuge seiner Tätigkeit als Wissenschaftler stellte er bereits mit Erfolg viele Anträge für Fördermittel und weiß: „Drittmittelakquise ist vor allem im Team erfolgreich. Es wird ein Zusammenspiel von erfahrenen Mitarbeiter/innen und Professor/innen benötigt. Gerade junge Wissenschaftler/innen können neue, innovative Ideen beisteuern.“

Von 2015 bis 2018 arbeitete Henrichs als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Projekt „Wasserhaushalt siedlungsgeprägter Gewässer“ (WaSiG), das in Kooperation der FH Münster, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie insgesamt sechs Institutionen beziehungsweise Unternehmen aus der Praxis wie dem Tiefbauamt Münster, der Stadtentwässerung Hannover oder dem Umweltschutzamt der Stadt Freiburg realisiert wurde. Gefördert wurde das Forschungsprojekt über drei Jahre im Zuge der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM) im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM).

Mittelakquise an Hochschulen

In die Situation, dass die Finanzierung seiner eigenen Stelle anhand von Drittmitteln gefährdet ist, kam Malte Henrichs nach eigener Aussage bisher nicht. Für Fachhochschulen stünden allerdings fast keine Landesmittel zur Verfügung. Somit stellt die Mittelakquise für Fachhochschulen einen wichtigen Posten dar, um Arbeitsplätze zu erhalten – auch wenn die finanziellen Mittel im Vergleich zur Universität wesentlich niedriger liegen. Ähnlich sieht die Situation auch an Universitäten aus.

Dass die Mittelakquise besonders im Hochschulkontext eine vorherrschende Rolle einnimmt, belegen aktuelle Zahlen: Im Jahr 2017 warb jeder Universitätsprofessor und jede Universitätsprofessorin in Deutschland durchschnittlich 266.200 Euro ein, medizinische Einrichtungen nicht mit einbezogen. Dies sei ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das Statistische Bundesamt. Laut einem Beitrag des Deutschlandfunks wurden im Jahr 2015 bereits 40 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeitenden an Hochschulen auf Drittmittel eingestellt.

Um Wissenschaftler/innen bei der Erstellung ihres Antrags zu helfen, richten daher immer mehr Hochschulen eigene Abteilungen zur Forschungsförderung ein, die beraten und unterstützen. Außerdem gibt es die „Service­stelle für ELektronische ForschungsförderInformationen“ (ELFI): Die Förderdatenbank bietet derzeit laut Webseite einen Überblick über 11.000 Programme und circa 4.900 nationale sowie internationale Förderer. Hochschulen und andere Einrichtungen können die ELFI-Dienstleistungen kostenpflichtig abonnieren.

Die Geldgeber

Mit einem Förderetat von fast 3,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 zählt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zu den wichtigsten Institutionen in Sachen Fördermittel. Auf seiner Webseite hält der eingetragene Verein, der als Selbstverwaltungseinrichtung fungiert, zahlreiche Informationen und Hinweise für Antragssteller/innen bereit. Mit dem Modul „Eigene Stelle“ bietet der DFG Wissenschaftler/innen mit abgeschlossener Dissertation gezielt die Möglichkeit, einen Antrag auf Finanzierung der eigenen Stelle zu einzureichen.

Interessant dürfte diese Förderung vor allem für Natur- und Umweltwissenschaftler/innen sein, die eigenständig ein Forschungsprojekt durchführen möchten und dafür eine Finanzierung benötigen. Besonders neue beziehungsweise noch wenig erschlossene Forschungsfelder können von solchen Förderungen verstärkt profitieren.

„Für die akademische Karriere wird das Einwerben von Fördermitteln immer wichtiger, unter anderem, damit sich die Wissenschaftler/innen selbst eine Stelle, Personal und/oder Forschungsmöglichkeiten einwerben und so möglichst früh selbstständig forschen können“, erklärt Dr. Neela Enke, die als Wissenschaftscoach tätig ist. Als Gründerin der Beratungsfirma Scienza Science Coaching unterstützt die Biologin andere Wissenschaftler/innen bei ihrer Arbeit – auch bei der Drittmittelakquise.

„Ich hatte den Eindruck, dass Coaching als Reflexionsraum Wissenschaftler/innen das Leben leichter macht, und während meiner Coachingausbildung hatte ich so viel Spaß mit der Beratung, dass ich das Schritt für Schritt zu meiner Profession gemacht habe“, erklärt Enke. Willkommen seien bei ihr Wissenschaftler/innen aller Fachrichtungen, denn nicht nur gemeinnützige Vereinigungen, sondern auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind auf finanzielle Unterstützung aus öffentlicher und privater Hand angewiesen.

Vor- und Nachteile Mittelakquise

Die verheißungsvolle Medaille der Mittelakquise für die Sicherung der eigenen Stelle hat allerdings auch eine Kehrseite. Zwar können Natur- und Umweltwissenschaftler/innen sich ihren Arbeitsplatz durch Fördergelder vorerst sichern; allerdings ist die Laufzeit für die finanziellen Bezüge in der Regel begrenzt.

So stehen Fachkräfte gegebenenfalls nach beispielsweise zwei Jahren erneut vor der Herausforderung, ihre Stelle durch eine Finanzierung zu sichern. Diese potenzielle Unsicherheit kann unter Umständen Einfluss auf die Lebensplanung sowie den emotionalen Zustand der oder des jeweiligen Mitarbeitenden nehmen, denn nicht jeder ist für ein Leben von Fördertopf zu Fördertopf gemacht.

Darüber hinaus können gerade im Wissenschaftsbetrieb Nachteile entstehen. Auf Nachfrage bestätigt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) nicht für Stellen gilt, die überwiegend aus Drittmitteln finanziert werden. Mitarbeitende solcher Stellen müssen somit auch nicht nach den 12 bis 15 Jahren befristeter Tätigkeit zur wissenschaftlichen Qualifizierung entfristet werden. Außerdem kann das Projektteam durch die notwendige Genehmigung eines Folgeantrags zum Erhalt von Stellen so in Anspruch genommen werden, dass das aktuelle Tagesgeschäft darunter leidet.

Workshops:
Interessierte haben verschiedene Möglichkeiten, sich über das Thema Mittelakquise zu informieren. Neben Büchern und Leitfäden von Hochschulen können sie auch Workshops und Weiterbildungen nutzen, um ihr Wissen in Sachen Fördermittel zu erweitern.

„Drittmittel nehmen bei uns eine wichtige, jedoch nicht entscheidende Rolle ein. Wenn ich sage ‚nicht entscheidend‘, dann meine ich damit, dass wir uns bei der Personal- und Budgetplanung nicht ausschließlich auf Drittmittel verlassen, da uns dies ein zu großer Unsicherheitsfaktor ist und uns zu sehr unter Druck setzen würde“, erklärt Mann.

Auch Dr. Malte Henrichs betrachtet die Sicherung von Stellen durch die Mittelakquise kritisch, die besonders in seinem Arbeitsumfeld – dem Wissenschaftsbetrieb – etablierter Alltag ist: „Drittmittelakquise durch junge Absolvent/innen durchführen zu lassen, um einen Arbeitsplatz zu schaffen, halte ich für falsch.“ Die Abhängigkeit von Drittmitteln, wie sie aktuell in der Forschungslandschaft besteht, kann mitunter Einfluss auf die Qualität sowie die Vielfalt der Forschung nehmen.

Denn Förderungen sind hilfreich für Projekte, die ohnehin dem Konzept oder Schwerpunkt des Trägers zugeordnet werden könnten; neue Projekte werden unter Umständen aber schon auf die Beantragung von Drittmitteln hin geplant – und nicht mehr aus der reinen Notwendigkeit heraus, einen besagten Sachverhalt zu erforschen. Darüber hinaus spielen Höhe und Häufigkeit der eingeworbenen Drittmittel im Berufungsverfahren zur Professur eine wichtige Rolle. Bewerberinnen und Bewerber müssen in ihren Unterlagen nämlich meist eine Liste der Mittel angeben, welche sie im Laufe ihrer Karriere eingeworben haben.

Erfolgreich Anträge verfassen

Doch die Mittelakquise hält für Natur- und Umweltwissenschaftler/innen auch Chancen und Vorteile bereit. „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können zum Beispiel ein eigenes Forschungsgebiet besetzen“, so Enke. Gerade in noch wenig erforschten Bereichen haben Nachwuchsakademiker/innen somit die Möglichkeit, sich mit ihrer Forschung eine einzigartige Expertise zu erarbeiten.

„Es gibt auch zunehmend Förderung für interdisziplinäre Projekte“, beschreibt Enke die Veränderung der Mittellandschaft. Darin verbirgt sich vor allem Potenzial für Wissenschaftler/innen, aber auch Vereine oder Start-ups, die ihre Arbeit beispielsweise den Fragen der Nachhaltigkeit oder des Umweltschutzes widmen. Denn häufig sind zur Lösung der aktuellen Probleme auf diesem Gebiet ein ganzheitliches Denken und damit die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen erforderlich.

Schwierigkeiten bei der Antragstellung liegen laut Beraterin Dr. Neela Enke zum Beispiel in der „Antragsprosa“. Die Sprache, in denen Förderanträge verfasst werden, sei vielen Wissenschaftler/innen nicht im Studium vermittelt worden. „Ihnen fällt der Perspektivwechsel schwer, der das Schreiben eines Antrags erfordert – da es sich vom ­Schreiben wissenschaftlicher Publikationen doch deutlich unterscheidet“, weiß Enke. Besonders für Anfängerinnen und Anfänger in der Mittelakquise stellt das Durchdenken eines Projekts von Anfang bis Ende eine Herausforderung dar.

Gleichzeitig helfen Beraterinnen wie Dr. Neela Enke, „einen Überblick über die Fördermöglichkeiten zu bekommen und ein geeignetes Förderprogramm auszuwählen.“ Für das Verfassen eines erfolgreichen Förderantrags empfiehlt die promovierte Biologin die genaue Auseinandersetzung mit den Zielen, der jeweiligen Förderorganisation und mit der anschließenden Kontextualisierung des eigenen Projekts. Nur wenn ein Vorhaben mit dem übereinstimmt, was eine Förderinstitution erreichen möchte, kann ein Antrag erfolgreich sein – das gilt sowohl für die Akquise für Forschungsprojekte als auch für Vereine oder Bildungseinrichtungen.

„Darüber hinaus sollte der Impuls unterdrückt werden, ein Projekt künstlich klein zu rechnen – die Gutachter/innen sollen die Angemessenheit des Budgets beurteilen, nicht, ob es absolut wenig oder viel Geld ist. In den experimentellen Wissenschaften kann es sich schnell um große Summen handeln“, so Enke. Natürlich sollten sich diese aber immer im Rahmen der Vorgaben durch die Förderorganisation bewegen. Und zu guter Letzt gilt es, im Förderantrag auch dem Datenschutz sowie der Vorgehensweise bei der Verarbeitung von projektbezogenen Daten ausreichend Aufmerksamkeit zu widmen.

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