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31.Mai/1. Juni 2013

Deutlich mehr unbefristete Stellen für Landschaftsarchitekten

Landschaftsarchitekten bekommen immer häufiger unbefristete Arbeitsstellen angeboten. Während 2008 noch rund 30 Prozent der Jobs mit einer Befristung ausgeschrieben wurden, waren es 2011 nur noch 22 Prozent. Das ist das Ergebnis einer statistischen Untersuchung, die der Informationsdienst arbeitsmarkt Umweltschutz / Naturwissenschaften in seiner aktuellen Ausgabe zum Schwerpunktthema „Arbeitsmarkt für Landschaftsarchitekten“ vorstellt. „Die sinkende Zahl der befristeten Stellen zeigt, dass Landschaftsarchitekten und Landschaftsplaner auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden. Die Arbeitgeber müssen ihnen mehr bieten. Und eine unbefristete Stelle ist nun einmal attraktiver als eine befristete“, sagt Krischan Ostenrath, Arbeitsmarkt-Experte des Wissenschaftsladen Bonn e.V. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Bonn ist Herausgeber des wöchentlichen Informationsdienstes.

     
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Berufseinsteiger brauchen Praxiserfahrung

Wer allerdings seine Ausbildungszeit ausschließlich in der Uni verbracht hat, hat schlechte Karten: Der Arbeitsmarkt sucht vor allem nach Landschaftsarchitekten mit Berufserfahrung. Der Begriff „Erfahrung“ wird in rund 60 Prozent aller Ausschreibungen genannt – vor allem in Verbindung mit speziellen Kompetenzen und Arbeitsgebieten. „Wenn ein Absolvent allerdings genau in diese Richtung Praxiswissen aufgebaut hat, etwa durch Praktika oder eine Abschlussarbeit, dürften seine Chancen nicht schlecht stehen“, bewertet Ostenrath die Zahlen.

Die Angaben zu den Soft Skills sprechen dafür, dass die Anforderungen an die tägliche Arbeit steigen. Die Arbeitgeber erwarten, dass Landschaftsarchitekten verhandeln können (22 Prozent), engagiert (15 Prozent) und mobil (15 Prozent) sind. Alle drei Werte sind in den vergangenen Jahren gestiegen. „Landschaftsarchitekten bearbeiten ihre Projekte eben nicht nur am Schreibtisch, sondern sind vor allem unterwegs beim Kunden vor Ort“, so Ostenrath.

Bachelor auf dem Vormarsch

Die meisten Stellenangebote gibt es in Süddeutschland. Jeweils 14,5 Prozent der Stellen wurden in Bayern und in Baden-Württemberg ausgeschrieben, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 12,5 Prozent.

Ansprechpartner:
Krischan Ostenrath
Tel. (02 28) 201 61-43
krischan.ostenrath@wilabonn.de

 

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